Sonntag, 26. Juli 2009

Skype bekommt Konkurrenz

...zumindest teilweise. Vor ein paar Wochen machte mich mein Arbeitskollege auf die VoIPRaider Software aufmerksam, mit deren Hilfe man angeblich zu unglaublich günstigen Konditionen weltweite Anrufe tätigen kann. Der erste Eindruck der Software war sehr gut, auf der VoIPRaider Homepage wird mit kostenlosen Anrufen ins Deutsche, Französische, Englische, Australische und US-Amerikanische Festnetz geworben. Ich hab' mich natürlich gleich gefragt, wo bei der Sache der Haken ist, und nach ein paar Tagen hab ich auch schon die ersten Probleme gefunden:

  1. Ähnlich wie bei allen deutschen Kreditinstituten, ködert auch VoiPRaider Neukunden mit Sonderkonditionen, die sich dann stillschweigend nach ein paar Wochen oder Monate in Wohlgefallen auflösen. Die freien Anrufe ins Festnetz gibt es natürlich nur für ein paar Tage, dann muß man seine Kreditkartennummer hinterlegen und sein Guthabenkonto aufladen. Nach kurzer Testphase waren alle meine Freiminuten aufgebraucht. Im Gegensatz dazu bietet Skype im 5-Euro Abo monatlich beliebig viele Freiminuten ins Deutsche Festnetz.

  2. Die VoIPRaider Software bietet die Möglichkeit, mittels weniger Mausklicks, alle Skype-Kontake zu importieren. Was jedoch beim Importieren nicht erwähnt wird, ist, dass automatisch allen Skype Kontakten eine VoIPRaider-Werbenachricht geschickt wird. Meiner Meinung nach eine äußerst unverschämte Taktik der VoIPRaider Programmierer. Diese Hinterlistigkeit hat mich äußerst skeptisch gemacht.

  3. VoIPRaider ist eine sehr einfache Software. Wer den Bedienkomfort von Skype gewohnt ist, wird mit VoIPRaider so seine Schwierigkeiten haben. VoIPRaider kann nur einzelne Audio-Verbindungen herstellen, nicht jedoch Konferenzschaltungen oder gar Videogespräche.




Den einzigen Vorteil von VoIPRaider gegenüber Skype sehe ich in den günstigen Gebühren für Anrufe in alle deutschen Mobilfunknetze: ganze 6,5 Cent pro Minute (incl. MwSt.). Da liegt Skype mit 20 Cent pro Minute beim Dreifachen. Deshalb benutze ich VoIPRaider ausschließlich für Verbindungen ins deutsche Mobilfunknetz. In allen anderen Disziplinen hat Skype klar die Nase vorn!

Sonntag, 19. Juli 2009

Obsession

...ist ein älteres Buch von Simon Beckett, das schon vor 12 Jahren erschien, aber im April diesen Jahres neu aufgelegt wurde. Offensichtlich versuchen die Verlage, den augenblicklichen Höhenflug von Simon Beckett's David Hunter Romanen zu nutzen, um auch ältere Romane bzw. Thriller des Autors an den Mann zu bringen.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf waren meine Erwartungen an "Obsession" eher gering. Der rote "Bestseller" Kleber auf dem Bucheinband war für mich eher ein billiger und viel zu offensichtlicher Marketingtrick.
Trotzdem, das Buch liest sich gut. Es ist bei weitem nicht so grausam und spannend wie die Abenteuer des David Hunter, jedoch muss ich gestehen, dass es mich so fesselte, dass ich in knapp 2 Tagen durch war. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!

Sonntag, 12. Juli 2009

Leichenblässe

...ist das neuste Buch von Simon Beckett. Kurz vor meiner Abreise Ende Mai ist es in Deutschland als gebundenes Buch erschienen. Natürlich habe ich es gleich bestellt, denn wiederum geht es um die Abendteuer des David Hunter.

Meine Erwartungen an das Buch waren extrem hoch, was vermutlich erklärt, dass sie nur größtenteils, jedoch nicht vollständig erfüllt wurden. Die beiden ersten Bücher über David Hunter habe ich als noch spannender in Erinnerung. Trotzdem, Simon Beckett's Erzählweise ist sehr fesselnd und nach nicht ganz drei Tagen war ich bereits durch das Buch durch. Wie bei den anderen beiden Büchern ist das Ende bis zur letzten Seite nicht vorhersehbar. Leichenblässe ist auf jeden Fall zu empfehlen! Im August erscheint das nächste Buch aud der David Hunter-Reihe. Ich kann es kaum erwarten.