Mittwoch, 24. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 14


Das Warten auf den Azoren hat sich ausgezahlt, das Wetter auf der Strecke nach Gibraltar war überwiegend gut. Unsere Tanks sind leer, sobald sie wieder voll sind, geht es in ein paar Stunden weiter.

Dienstag, 23. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 13

Montag, 22. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 12

Sonntag, 21. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 11

Samstag, 20. Juni 2009

Das Hawaii Europas

Insgesamt hat mich die Landschaft der Azoren stark an Hawaii erinnert. Riesige Vulkankrater, deren teils steil, teils flach abfallenden Hänge mit saftig grüner Vegetation bedeckt sind. An den Stränden häufen sich riesige Lavafelsen, die von den heranbrausenden Ozeanwogen kugelrund geschliffen werden.



Das Wasser ist tiefblau und man kann stundenlang am Strand sitzen und zuschauen, wie die Wellen an den Felsen zerschellen. Eine Auswahl der Fotos der letzten Tage auf den Azoren habe ich unter folgendem Link online gestellt:

Proffurthi's Fotos auf Picasaweb

Nostalgieschwimmen

Weil die Meerwassertemperatur seit unserer Abfahrt von 26 auf 18 Grad gesunken ist, hab ich eher wenig Lust im Salzwasser zu schwimmen. Zwar hat man im Salzwasser mehr Auftrieb und kommt schneller voran, doch fehlt bei solch eisigen Temperaturen einfach der Spass bei der Sache.



Deshalb gings ein paar Stunden nach unserer Ankunft direkt ins nächst beste Hallenbad. "Nächst beste" hört sich etwas irreführend an - es ist das einzige auf der ganzen Insel. Die Atmosphäre in den Duschen und den Umkleiden glich eher der in einem Operationssaal: Mintgrüne Kacheln und ein komischer Geruch nach Infektionsmitteln. Es war wirklich eine lustige Erfahrung und wir fühlten uns mehrere Jahrzehnte zurückversetzt. Im Gegensatz zu den mitteleuropäischen Schwimmbädern besteht hier auf den Azoren immer noch Badekappenpflicht. Wer keine hat, dem wird kostenlos eine bereitgestellt. Wir waren angenehm überrascht, dass wir g`scheite Kappen gekriegt haben und nicht etwa die "blauen Mülltüten", die es bei uns früher in den Schwimmbädern zum Ausleihen gab.

Freitag, 19. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 10

Wie angekündigt kamen wir heute gegen Mittagszeit auf den Azoren an. Die Azoren sind vulkanischen Ursprungs und die Strände sind dementsprechend aus schwarzem Sand, genau wie auf Hawaii.



Wir haben auf der Insel Faial in der Hafenstadt Horta Unterschlupf gefunden. Alle öffentlichen Anlagen sind mit viel Liebe zum Detail angelegt. Vom Stil der Gebäude und der Sraßen fühlt man sich mehrere Jahrzehnte zurückversetzt.



Auf der Nachbarinsel ragt ein erloschener Vulken bis in über 2300m Höhe über die Wolken. Tagsüber sieht man den Gipfel nicht, erst Abends wenn sich die Wolken verziehen, kommt er vollständig zum Vorschein.



Es steht noch nicht genau fest, wie lange wir hier bleiben werden. Vermutlich noch 3 Tage - ursprünglich waren zwar nur 24 Stunden geplant, aber das Wetter westlich von Portugal wird gerade immer schlechter.



Wir sind alle sehr froh, ein paar Tage lang wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Die Stimmung ist dementsprechen ausgelassen und nach Feierabend bleibt kaum jemand an Bord - die Wachhabenden eben.


[links: Annabelle, mitte: ich, rechts: Warlito]


[links: DeWet, mitte: ich, rechts: Charlie]

Als besonderes Hightlight gingen wir heute alle gemeinsam zum Abendessen aus. Das Restaurant war ein etwas anderes. Jeder Gast erhält dort einen eigenen heißen Stein vor sich auf den Tisch, auf dem er sein eigenes Essen nach Lust und Laune zubereiten kann. Nur meine südafrikanischen Kollegen beschwerten sich. Sie hatten den Einwand, dass das Kochen in Afrika immer noch die Aufgabe des Koches sei, dafür werde er ja schließlich bezahlt!



Zum heißen Stein bekam jeder einen Teller voll roher Stücke Tunfisch, Schwertfisch, Flunder, Huhn, Schwein, Rind, Garnelen und Muscheln. Mich fasziniert nach wie vor, wie Garnelen beim Braten ihre graue Farbe in ein leuchtendes rot-orange verwandeln.



Nach dem ersten Abend am Festland waren wieder alle vom Kabinenfieber geheilt. Ich bin sehr dankbar, dass auf der bisherigen Überfahrt sämtliche elektronischen Systeme einwandfrei funktionierten, und wir nicht ausschließlich auf Sextant und Magnetkompass angewiesen waren.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 09



Land in Sicht! In ein paar Stunden kommen wir auf der Azoreninsel Faial an und machen dort Rast, bis das Wetter vor Gibraltar besser wird.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 08

Weil für das letzte Drittel unserer Überfahrt sehr schlechtes Wetter angesagt ist, änderten wir letzte Nacht unseren Kurs, um auf den Azoren einen ein- oder zweitätigen Zwischenstop einzulegen. Sobald die Wettervoraussagen dann wieder besser sind, fahren wir weiter in Richtung Gibraltar.
Im Moment ist das Wetter noch ausgesprochen gut und viele Delphine begleiten uns und "spielen" mit unserem Bug.

Dienstag, 16. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 07


Montag, 15. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 06


Sonntag, 14. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 05


Samstag, 13. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 04


Freitag, 12. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 03


Wie auf der Karte zu sehen ist, sind wir heil durch's Bermudadreieck durchgekommen. Das Wetter war nicht gerade das beste, so dass beim Essenfassen kaum jemand erschien. Inzwischen ist es aber ruhiger geworden.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 02

Mittwoch, 10. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 01

Dienstag, 9. Juni 2009

Bermudadreieck

Vom sagenumwobenen Bermudadreieck hab ich schon als Kind gehört. Doch klangen die Geschichten von den verschwindenden Schiffen und Flugzeugen immer sehr suspekt und deshalb hab ich mich dafür auch nicht weiter interessiert. Als "Bermudadreieck" wird das Seegebiet zwischen den drei Punkten St. Juan, Miami und den Bermudainseln bezeichnet. Auf dem unten zu sehenden Bild habe ich es in weiß eingezeichnet.

Erst seit ich mir den Roman "Der Schwarm" von Frank Schätzing zu Gemüte geführt habe, merke ich, dass an den "Verschwindungstheorien" was dran ist. Genauer will ich aber im Moment nicht darauf eingehen. Nur soviel: Laut wissenschaftlicher Theorien steigen in diesem Seegebiet immer wieder enorme Mengen von Methangas vom Meeresboden auf (Blow-Out), wodurch ganze Schiffe in die Tiefe "fallen". Flugzeuge, die sich im darüberliegenden Luftraum befinden, stürzen ebenfalls "aus heiterem Himmel" ab.

In den nächsten 13 Tagen werden wir zurück nach Europa fahren, der Weg durch das Bermudadreieck ist dabei unvermeidlich. Mal gucken, vielleicht seh ich ja was interessantes. Wenn nicht, dann werd ich einfach unsere Position in Form eines Google-Earth Bildes posten. Die rote Linie in den Bildern ist unsere zurückgelegte Strecke.