Sonntag, 22. März 2009

Die Chemie des Todes

...ist das erste Buch von Simon Beckett mit David Hunter, einem forensischen Anthropologen, als Hauptperson. Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich es innerhalb von drei Tagen durchgelesen hatte. Immer wieder mußte ich Pausen einlegen, weil die Spannung unerträglich und die Erzählung so gruselig realistisch war. Herzrasen sind beim Lesen garantiert!

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, ähnlich wie bei Dan Brown's Bücher. Es empfiehlt sich, die beiden Bücher ("Die Chemie des Todes" & "Kalte Asche") in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da dann die Spannung uneingeschränkt erhalten bleibt. Allerdings bin ich froh, zuerst das zweite Buch gelesen zu haben, denn sonst hätte ich das erste Buch wegen zu hohem Spannungsfaktor unvollendet zur Seite legen müssen! Die Bücher sind der absolute Hammer und wärmstens weiter zu empfehlen. Ich freue mich sehr auf ein hoffentlich bald erscheinendes drittes Buch.

Sonntag, 15. März 2009

Wieder wie neu

Meine Spiegelreflexkameras mußten in den letzten Jahren einiges aushalten. Seien es Salzwasserspritzer, Regen, Sand oder extreme Schwüle. Hin und Wieder ließ es sich einfach nicht vermeiden, auch bei widrigen Bedingungen das Objektiv zu wechseln. Ist der Staub einmal im Kameragehäuse, so dauert es nicht lange, bis er sich auf dem Bild-Sensor absetzt und lästige dunkle Flecken auf den Fotos zu sehen sind - speziell bei kleiner Blendenöffnung (f/7.1 und höher).


[fotografiert vor Reinigung - Blende f/11.0]

Die Professionelle Bild-Sensor Reinigung bei Canon kostet 150 Euro, zzgl. Versandkosten. Versucht man es selbst mit den im Fotofachgeschäft erhältlichen Druckluftdosen, so wird man noch unglücklicher. Denn beim Entweichen der Luft aus der Druckluftdose wird diese so extrem kalt, dass sie im Kameragehäuse sofort kondensiert und einen schmierigen Film auf dem Bildsensor hinterläßt. Fotografieren ist dann unmöglich.

Neue Kameramodelle reinigen den Bildsensor beim Ein- oder Ausschlaten der Kamera automatisch, mit Hilfe von Ultraschall. Fotografen mit älteren Modellen sind jedoch nach wie vor aufgeschmissen wenn sich einmal Staubpartikel auf dem Bildsensor befinden. Brillenputztücher sind zu grob, Druckluft ist nicht zu empfehlen, die professionelle Reinigung ist sehr teuer, dunkle Flecken im fotografierten blauen Himmel jedoch recht unattraktiv.

Nach vielen Versuchen hat sich für mich folgende Reinigungsmethode als sehr effektiv herausgestellt: Bei gutem Licht, in einem möglichst staubfreien Raum (ohne Luftzug, ohne offene Fenster, ohne Polstermöbel oder Vorhänge), das Objektiv abnehmen, den Spiegel der Kamera verriegeln und dann mit herkömmlichen Wattestäbchen vorsichtig die Oberfläche des Bildsensors abstreichen. Dabei empfiehlt es sich, mit jedem Wattestäbchen nur einmal über den Sensor zu streichen und dann ein neues Wattestäbchen zu verwenden. Die am Wattestäbchen haftenden Staubpartikel werden so aus dem Gehäuse transportiert und können beim nächsten Streichen nicht wieder am Bildsensor hängen bleiben. Insgesamt werden pro Reinigung ca. 15-20 Wattestäbchen verbraucht.


[fotografiert nach Reinigung -Blende f/13.0]

Die Staubpartikel sind so extrem klein, dass sie mit blosem Auge kaum sichtbar sind. Eine starke Lichtquelle und ein scharfes Auge erleichtert das Auffinden und Entfernen der kleinsten Partikel. Der Erfolg der Reinigung kann durch das Fotografieren einer weißen Wand bei großem Blendenwert (f/11.0 und größer) überprüft werden. Sind im Foto keine dunkle Felcke mehr zu erkennen, so war die Reinigung erfolgreich.

Vorsicht: Die Bildsensoroberfläche ist extrem empfindlich. Mit den Wattestäbchen darf deshalb kein Druck auf den Sensor ausgeübt werden. Diese Reinigungmethode hat sich für mich als die beste herausgestellt, meine Kameras sind nach der Reinigung wieder wie neu. Wer sie auch ausprobieren möchte, tut dies allerdings auf eigene Verantwortung. Für beschädigte Bildsensoren hafte ich nicht.

Sonntag, 8. März 2009

Das KLEINE Pixelwunder

Pünktlich zu Heiligabend kam mein Flip MinoHD aus Amerika an. Die kleinste HD (High Definition) Kamera der Welt ist derzeit nur in Amerika erhältlich, jedoch kann sie sich jeder, der bereit ist, knapp 16 Euro Einfuhrzoll zu zahlen, auf Amazon.com aus Amerika bestellen.

Die Kamera ist der absolute Hammer. Super klein, super leicht zu bedienen, kein Kabelgewirr, mit eingebautem USB-Anschluss. Selbst die Treiber und die Videobearbeitungssoftware sind fest im internen Speicher eingebrannt, damit man die Kamera an jedem beliebigen PC einstecken kann, ohne von einer CD Treiber installieren zu müssen.



Wegen der hohen Auflösung von 1280x720 Pixel können aus den aufgenommenen Videos jederzeit Schnappschüsse in Bildschirmauflösung extrahiert werden. Die aufgezeichneten MP4-Dateien kann man ohne jede weitere Bearbeitung direkt auf Youtube.com hochladen und dort bei voller Auflösung anschauen.

Die Kamera ist so klein und handlich, dass sie sich auch als Helmkamera eignet. Beim Snowboarden in den Weihnachtsferien hatte ich sie sogar an meinem Schuh befestigt! Erst gestern baute ich für die Kamera eine Halterung für meinen Hubschrauber. Im nächsten Urlaub wird es dann High Definition Luftaufnahmen von Stammheim und Umgebung geben :-)

Mittwoch, 4. März 2009

Ratespiel - wo ist M.Y. Ilona?

Das Foto unten habe ich vor ein paar Tagen von einem Aussichtspunkt aus geschossen. Es zeigt mehrere Yachthäfen in der verwundenen Buchtenlandschaft Antiguas.

Eine der vielen Yachten ist die M.Y. Ilona. Wer sie finden will, braucht scharfe Augen. Ein kleiner Tipp: Das Foto wird durch Anklicken in einem neuen Fenster in etwas höherer Auflösung angezeigt. Normalerweise sind in diesen Häfen doppelt so viele Boote angelegt oder vor Anker. Die Suche wäre dann um einiges schwieriger.

Sonntag, 1. März 2009

Der Insel-Preis-Schock

Letztes Wochenende war ich mit Günter einkaufen. Obwohl Antigua eine relativ kleine Insel (16km Durchmesser) ist, gibt es in den Supermärkten eine erstaunlich große Auswahl an Produkten, wie ich sie von zu Hause kenne.



Von frischen Milchprodukten bis zum wohlbekannten Wasa-Knäckebrot gibt es einfach alles. Befremdend haben auf mich nicht die Produkte selbst gewirkt, sondern deren Preise. Um genau zu sein, hat es mich beim Blick auf die Preisschilder auf den "A.s.h" gesetzt. Ein bischen konnte ich die Wucherpreise nachvollziehen, denn die Waren werden alle aus dem Ausland eingeführt - entweder per Luft- oder per Seefracht.



Doch warum jemand bereit sein könnte, für eine stinknormale Flasche Olivenöl über 37 Dollar zu bezahlen, bzw. für ein Glas Marmelade 22 Dollar, eine Packung Knäckebrot knapp 14 Dollar oder 4 kleine Früchteyoghurts über 15 Dollar, das war mir unerklärlich. Antigua ist ein Entwicklungsland, und wer gibt da schon für eine Flasche Öl das Gehalt einer Woche aus?



Völlig verwirrt ging ich durch die Regale und versuchte immer noch verrücktere Preise zu finden, um das beste Insel-Preis-Schock-Foto zu schießen. Ich muß gestehen, die Verkäuferinnen schauten mich etwas verwundert und mit einem leichten Lächeln auf dem Gesicht an... :-)
Erst später wurde uns klar, dass es sich bei den Dollar-Preisschildern nicht um US Dollar, sondern um Karibische Dollar handelte. Jeder Preis kann also durch 2,65 geteilt werden. Aber selbst dann sind die Preise rekordverdächtig.