Sonntag, 31. August 2008

Speedtest

Wer genau wissen will, wie schnell seine Internetverbindung eigentlich ist, der findet im Internet eine ganze Menge von sogenannten "Speed-Tests". Dabei werden Dateien von einem möglichst ortsnahen Test-Server auf den eigenen Computer heruntergeladen und anschließend wieder auf den Server hochgeladen. Die Geschwindigkeit der Internetverbinung wird in beide Richtungen (Upload/Download) ermittelt. Diese Tests sind kostenlos und man sollte dabei eigentlich keine persönlichen Daten wie Emailadresse, usw. angeben müssen.

Auf der Seite http://www.speedtest.net/ gibt es einen aufregend gestalteten Speedtest der sehr benutzerfreundlich ist und nur wenige Sekunden in Anspruch nimmt. Nachdem man sich von einer Landkarte einen Server ausgesucht hat, mit dem getestet werden soll, beginnt die Überprüfung der Verbindungsgeschwindigkeit automatisch. Selbstverständlich kann auch mit geografisch sehr weit entfernten Test-Servern getestet werden.

Montag, 25. August 2008

Jäger und Sammler

Wenn ich ehrlich bin war ich noch nie ein Fan vom REALplayer. Die ständige Werbung und die Registrierungsaufforderungen gingen mir gehörig auf die Nerven.

Was sich allerdings beim neuen "REALplayer 11 GOLD basic" als äußerst nützliche Funktion erwiesen hat, ist die Möglichkeit, sämtliche Internet-Video-Streams auf der lokalen Festplatte abspeichern zu können. Sieht man ein interessantes Interview, eine Nachrichtensendung oder eine Dokumentation die auf verschiedenen Internetseiten als Stream angeboten werden, so kann per Mausklick alles einfach aufgezeichnet werden.

Dabei scannt ein REALplayer-Plugin jede neu geöffnete Internetseite und falls eine Videodatei gefunden wird, erscheint automatisch ein REALplayer-Aufnahme-Knopf am oberen rechten Rand jedes Videos. Der einzige Nachteil dabei ist, dass der gestreamte Film in einem proprietären Videoformat auf der Festplatte gespeichert wird und nur vom REALplayer zu einem späteren Zeitpunkt wiedergegeben werden kann. Trotzdem, der neue REALplayer ist für alle Jäger und Sammler ein willkommenes Hilfsmittel.

Donnerstag, 21. August 2008

Hoch über der Alb

Nachdem ich schon mehrere Male meine Kamera am Hubschrauber montiert hatte, startete ich heute in Gerstetten auf der schwäbischen Alb mal einen Versuch mit meinem Garmin GPS. Die Flugzeit betrug insgesamt knapp 16 Minuten. Ich war wirklich gespannt, wie genau die Flugstrecke aufgezeichnet werden würde. Zu meiner Überraschung läßt sich das Ergebnis wirklich eindrucksvoll in Google Earth darstellen, da das GPS Gerät außer dem jeweiligen Längen- und Breitengrad auch noch die absolute Höhe üNN aufzeichnet.

Begeistert stellte ich fest, dass mein Hubschrauber in der kurzen Flugzeit eine Gesamtstrecke von knapp über 5,8 km zurück gelegt hatte. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 74 km/h, der höchste Punkt über dem Boden wurde mit 90 Meter notiert. Die Durschnittsgeschwindigkeit lag demnach bei ca 20 km/h.

Montag, 18. August 2008

oben ohne in London

Wer in London möglichst viel in kurzer Zeit sehen will, der ist meist oben ohne unterwegs. Genauer gesagt, mit einem "oben ohne Bus" - einem Bus ohne Dach. Bei gutem Wetter macht das besonders viel Spaß, denn dann pfeift einem die Londoner Stadtluft erfrischend um die Ohren.

Von Montag bis Mittwoch haben wir drei Tage lang London unsicher gemacht. Unsere Zeit war gespickt mit einer guten Mischung aus verschiedenen Sehenswürdigkeiten, sowie McDonalds, Starbucks, Subway, Pizza Hut, Bagel Factory, Upper Crust, usw. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter und waren deshalb extrem viel im Freien unterwegs.

Es hat mir richtig Spaß gemacht, Carolyn all die Highlights in London zu zeigen, die ich mir schon vor zwei Jahren angeguckt hatte. Damals war ich mit der M.Y. Ilona zum ersten Mal in London und gleich total begeistert.

London ist sehr sauber und das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr komfortabel und gut organisiert. Die ganze Stadt ist extrem gut auf die Touristenmassen eingestellt und äußerst geschichtsträchtig. Obwohl wir beide keine "Kulturbanausen" sind, war es uns zu keiner Zeit langweilig.

Freitag, 8. August 2008

Schnappszahlen und Kniefall

Am 08.08.08 war ein besonderer Tag. Morgens um 08.08 Uhr klingelte der Wecker und im Radio wurden die 8 Uhr Nachrichten für eine wichtige Mitteilung unterbrochen: "Heute ist ein guter Tag zum JA-Sagen!" meinte der Radiosprecher. Doch das war mir schon vor über einem halben Jahr bewußt gewesen, weshalb ich diesen besonderen Tag für meine liebe Carolyn mit der einen oder anderen Überraschung versüßen wollte. Carolyn hatte meine Geheimnistuerei in den Monaten zuvor geduldig ertragen.

Wir erlebten einen wirklich abwechslungsreichen Tag an der frischen Luft und machten eine lange Wanderung mit Kompass und GPS. Carolyn navigierte uns souverän durch Wälder, Wiesen und Gestrüpp und es bestätigte sich, dass sie eine gute Matrosenbraut wäre.

Abends rundeten wir den Tag mit einem romantischen Dinner im Wald ab, und seit Carolyn auf meine allesentscheidende Frage mit "JA" geantwortet hat, fühle ich mich sehr erleichtert und obendrein verlobt. Ich bin jetzt quasi "unter der Haube" und es fühlt sich gut an. Nächstes Jahr wollen wir heiraten.

Sonntag, 3. August 2008

mal was anderes

Aus Holz geschnitzte Meerjungfrauen haben am Bug von Schiffen schon lange nichts mehr zu suchen. Ein neuer Trend geht sogar noch einen Schritt weiter. Nicht nur die Holzschnitzerei wird entfernt, sondern gleich der ganze Bug. Was zunächst sehr gewöhnungsbedürftig aussieht, gefällt mir der Zeit immer besser.

Der gestutzte Bug verleiht einer Yacht eine sehr aggresive Note. Die abgelichtete knapp 73 Meter lange Yacht heißt "Predator" (zu deutsch "Räuber" oder "Feind") und ist meiner Meinung nach ein echter Hingucker.

Freitag, 1. August 2008

Double Windsor recycling

Seit ein paar Jahren gehört eine schwarze Krawatte zu meiner Arbeitskleidung. Da ist es nur schwer vorstellbar, dass ich nach so langer Zeit immer noch nicht weiß, wie man eine Krawatte bindet. Deshalb hege und pflege ich meinen "Double Windsor" Krawattenknoten seit bald 5 Jahren. Er sieht immer noch aus wie neu weil er beim An- und Ausziehen immer nur gelockert, jedoch nie ganz aufgelöst wird. Ob meine Vorgehensweise als äußerst geschickt oder als Armutszeugnis einzuschätzen ist, weiß ich selbst nicht. Als ich mich auf Wikipedia ins Thema "Krawattenknoten" einlesen wollte, hatte ich den Eindruck, dass sich auf diesem Gebiet eine eigene Wissenschaft entwickelt hat. Vor lauter Schrecken hab ich mich deshalb dafür entschieden, meinen Krawattenknoten auch in Zukunft täglich zu recyclen.