Freitag, 1. Juli 2011

Xenon statt Halogen

Bereits seit 2005 kommen die Spezial-Leuchtmittel von XenonMarine in gehobenen und luxuriösen Interieurs erfolgreich zum Einsatz. Vor allem auf Yachten werden die Xenon-Leuchtmittel gerne eingesetzt. Seit kurzem sind die XenonMarine Leuchtmittel auch im Angebot von Amazon.de mit unschlagbaren Preisen zu finden. Gegenüber herkömmlichen Halogen-Strahlern bieten sie folgende Vorteile:





höhere Lebensdauer
Xenonglühbirnen haben eine bis zu dreimal längere Lebensdauer als Halogenglühbirnen. Grund dafür ist vor allem die niedrige Temperatur der Glühbirne selbst. Werden Xenonglühbirnen gedimmt eingesetzt, so verlängert sich ihre Lebensdauer ebenfalls bis ums dreifache. Xenonglühbirnen sind gegenüber einer schwankenden Versorgungsspannung unempfindlich.






geringere Wärmeabstrahlung
Xenonbirnen setzen im Gegensatz zu Halogenbirnen einen viel geringeren Teil der elektrischen Energie in Wärme um. Sie können mehr elektrische Energie in Licht umwandeln und sind deshalb effektivere Leuchtmittel. Xenonglühbirnen explodieren nicht.





geringere Brandgefahr
Die extrem hohe Wärmeabstrahlung von Halogenbirnen ist nicht zu unterschätzen! Schwelbrände und Hitzeschäden z.B. an der Zimmerdecke sind nicht selten. Aufgrund der Brandgefahr läßt sich ein Austausch aller Halogenbirnen gegen Xenonbirnen gerechtfertigen.





einfachere Installation
Die Installation von Xenonglühbirnen ist äußerst einfach. Da die Glühbirnen nicht so extrem heiß werden wie normale Halogenglühbirnen, führen die bei der Installation auf der Glühbirnenoberfläche entstehenden Fettrückstände nicht zum frühzeitigen Ausbrennen.





geringere Kosten
Bei der Anschaffung sind Xenonglühbirnen kaum noch teurer als Halogenglühbirnen. Durch die extrem hohe Lebensdauer und die vermeidbaren Hitzeschäden werden die Mehrkosten jedoch schnell vernachlässigbar.

Sonntag, 8. November 2009

Flammenbrut

Auch dieses Buch war beim Kauf (wie das Buch Obsession) mit einem Bestseller Aufkleber bestückt. Doch dass der Aufkleber nicht so sehr mit der Klasse des Buches zu tun hat, als vielmehr mit dem bekannt gewordenen Namen des Autors, wurde beim Lesen bald deutlich. Die Story ist zwar eine nicht alltägliche, jedoch hält sich die Spannung in Grenzen.

Obsession und Flammenbrut wurden schon vor einigen Jahren geschrieben und es ist nachvollziehbar, dass Simon Beckett durch diese Bücher nicht zum Bestseller Autor werden konnte. Trotzdem, sein Erzählstil gefällt mir und ich lese seine Bücher gerne. Im Vergleich zu Obsession gefällt mir Flammenbrut besser. Im Verlauf der Geschichte wird das Leben einer jungen selbständigen Werbefachfrau immer mehr zum Alptraum, der schlußendlich in einem zerstörerischen Feuerwerk endet.

Sonntag, 1. November 2009

Das Leben Feiern

Das ideale Buch für Leute, denen es abends nach der Arbeit schwerfällt, abzuschalten. Die Autorin entführt den Leser mit verschiedenen Gedanken geschickt aus der Geschäftigkeit des Alltags. Dabei werden die Gedanken wieder auf das Wesentliche gerichtet, nämlich das Leben als Geschenk Gottes zu sehen und es dementsprechend wert zu schätzen, zu feiern und bewußt wahr zu nehmen.

Jedes Kapitel besteht aus einer großen Doppelseite mit verschiedenen Fotos, Gedanken und Zitaten. Die einzelnen Kapitel stehen miteinander nicht in direktem Zusammenhang, deshalb können sie in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Alles Kerze

Mit dem kalten Wetter in den letzten Wochen ist der diesjährige Herbst hereingebrochen. Die Tage werden immer kürzer, die Nächte brechen schon am Spätnachmittag übers Land herein. Im Supermarkt werden bereits Lebkuchen angeboten und bis Weihnachten sind es nicht einmal mehr 100 Tage. Statt kalten erfrischenden Säften werden verschiedenste Teesorten getrunken und auf dem Wohnzimmertisch ersetzt der schwere Kerzenständer die bunte Blumenvase.


Alle Kerzen-scheingenießer möchte ich heute auf etwas ganz besonderes aufmerksam machen: die Kerzenmanufaktur in Wismar. Hier werden handgemachte, durchgefärbte Qualitätskerzen aus hochreinem Paraffin hergestellt, die äußerst rußarm und sehr lange brennen. Besonders gefällt mir bei der Kerzenmanufaktur die Kooperationsbereitschaft der Kerzenkünstler: Je nach Kundenwusch werden Kerzen kopiert, beschriftet oder mit Bildern verziert. Wer nach einer ausgefallenen Geschenkidee sucht, bekommt hier kreative Ideen vom "Kerzenmeister" selbst. Das breitgefächerte Kerzenangebot der Kerzenmanufaktur übersteigt die auf der Homepage (www.alles-kerze.de) abgebildeten Variationen bei weitem.

Jedem Interessierten empfehle ich die Kontaktaufnahme per Telefon (0 38 41-21 20 80) oder per Email (alles-kerze[ät]web.de). Wer ein besonderes Weihnachtsgeschenk sucht, ist hier an der richtigen Adresse. Übrigens, die cremefarbenen Quaderkerzen bei unserer Hochzeit kamen ebenfalls aus Wismar.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Generation Gold

Die ganze Welt kauft Gold. Ganz unabhängig vom alljährlichen Weihnachtsgoldboom, steigt der Wert des Goldes seit einiger Zeit sehr konstant. Der Goldpreis blieb in den letzten Tagen konstant bei über 1000$US je Feinunze und Experten sagen eine weitere konstante Preissteigerung voraus.

Dass diese Vorhersagen nicht auf reiner Spekulation beruhen, sondern sich solide mit Daten und Fakten aus unserer bisherigen Wirtschaftsgeschichte ableiten lassen, zeigt Jürgen Müller in seinem Buch "Generation Gold" sehr eindrücklich.

Wer sich für Edelmetalle zur Vermögenssicherung interessiert, hat hier ein gutes Einsteigerbuch zur Hand. Alle Schlußfolgerungen sind einleuchtend erklärt und gut nachvollziehbar. Wer wissen will, was es mit dem augenblicklichen Run auf physikalisches Gold auf sich hat, findet hier die Antworten.

Sonntag, 20. September 2009

die albtuelle

Da die Auflage unserer Hochzeitszeitung (die albtuelle) die große Nachfrage nicht ganz abdecken konnte, haben wir uns dafür entschieden, die albtuelle auch als elektronische Fassung, sprich als PDF-Dokument, anzubieten.


Da teilweise auch sehr persönliche Informationen preisgegeben werden, können wir unsere Zeitung nicht öffentlich zum Download anbieten. Interessierte dürfen sich jedoch gerne per email an uns wenden (caromanu[ät]proffurthi.de) und wir werden dann unseren geheimen Downloadlink preisgeben. Unser Dank für die geniale Zeitung gilt vor allem Jochen und Jürgen, sowie allen anderen, die maßgeblich an der Entstehung der unterhaltsamen Beiträge beteiligt waren!

Samstag, 19. September 2009

19.09.09 vor dem Traualtar

Heiraten tut man nur einmal. Und wenn ein bedeutender Teil der einmaligen Feierlichkeiten im Freien stattfindet, ist man wirklich auf gutes Wetter angewiesen. Dementsprechen häufig haben wir in den Wochen und Tagen vor unserer Hochzeit verschiedenste Wetterdienstseiten im Internet aufgesucht, was sich als eine äußerst aufregende Übung herausstellte:


Nachdem Gerstetten am Samstagmorgen noch unter dickem Nebel verborgen lag, zweifelten wir sehr an der Wettervorhersage. Doch pünktlich zum Gottesdienstbeginn um 14.00 Uhr brach die Sonne durch und wir hatten für die anschließenden 4 Stunden traumhaftes Hochzeitswetter! Welch eine Gebetserhörung!


Der Gottesdienst war für Carolyn und mich und eine Großzahl der Anwesenden sehr bewegend und gespickt mit Überraschungsbeiträgen verschiedener Gäste. Glücklicherweise ließ unser Herzklopfen kurz nach unserem Einzug schnell nach und wir konnten den Gottesdienst sehr genießen.



Unsere kirchliche Trauung und die anschließende Feier waren der krönende Abschluß unserer Hochzeitsfeierlichkeiten, die schon 10 Tage zuvor (am 09.09.09) im Standesamt begonnen hatten. Weil wir unser Glück nur schwer mit Worten beschreiben können, stellen wir hier ein paar Fotos online und hoffen, dass die Bilder für sich sprechen.



Was wäre eine Hochzeit ohne die vielen Gäste und Helfer!!! Ob von nah oder fern angereist, es war wunderschön mit Euch bis in die Morgenstunden zu feiern, zu lachen und zu tanzen. Für Carolyn und mich war unsere Hochzeit ein absolut einmaliges Erlebnis und wir sind dankbar, dass wir unsere Freude mit so vielen Menschen teilen konnten.

Freitag, 11. September 2009

Europapark

Die großen amerikanischen Vergnügungsparks waren lange Zeit nur schwer zu toppen. Doch wenn man sich ansieht, was sich in unserem Europapark in Rust in den letzten Jahren getan hat, dann ist das auch sehr beeindruckend! Je mehr Gedanken ich mir über das "Multikultikonzept" mache, um so begeisterter bin ich. Anstatt durch ganz Europa zu reisen, brauchen Amerikaner, Australier und Asiaten in Zukunft nur noch ein Wochenende im Europapark zu verbringen. Danach wissen sie dann, dass man in Griechenland Gyros, in Holland Pommes, in Frankreich Crepes, in Spanien Tapas, in Deutschland Sauerkraut, in Italien Pizza, in der Schweiz Käse und in Russland??? - natürlich Hamburger ißt!



Unseren amerikanischen Hochzeitsgästen konnten wir im Europapark einen tollen Tag bieten. Die neue Blue Fire Achterbahn stand bei uns allen ganz oben auf der Favoritenliste. In nur 2.5 Sekunden geht's von 0 auf 100km/h, dann durch einen Looping und 3 weitere Schrauben zurück in den Lockschuppen.

Nach ca. 11 Stunden im Park begaben wir uns entsprechend müde auf die Heimfahrt. Rückblickend können wir sagen, dass es sich lohnt, an einem bewölkten Tag mit Regenrisiko in den Europapark zu fahren. An einem normalen Wochentag hat man nicht einmal schulpflichtige Kinder und Jugendliche vor sich in der Warteschlange! Wer die Eintrittskarten am Vorabend auf der Europapark-Homepage kauft, braucht selbst beim Parkeingang nicht anzustehen.

Mittwoch, 9. September 2009

09.09.09 Standesamt

Während meinem letzten Urlaub habe ich meinen Blog stark vernachlässigt. Jedoch zurecht wie ich meine, denn schließlich standen bei Carolyn und mir die schönsten Wochen im Leben ins Haus: Am 09.09.09 wurden wir im Stammheimer Rathaus getraut. Pünktlich wie der Maurer kam Ortsvorsteher Koch mit dem 14.00 Uhr Schlag der Kirchenglocken ins Trauzimmer.



Nach kaum mehr als 10 Minuten war es dann offiziell: Es gab eine neue Frau Furthmüller in Stammheim. Manche Historiker behaupten ja, bestimmte Geschehnisse in der Menschheitsgeschichte wiederholen in regelmäßigen Abständen. So auch in diesem Fall: vor über 50 Jahren tauschte meine Oma im gleichen Trausaal ihren damaligen Nachnamen "Blaich" ebenfalls gegen den Nachnamen "Furthmüller" ein :-). Gut zu wissen, dass sich diese Mischung in der Vergangenheit schon viele Jahrzehnte bewährt hat.

Sonntag, 6. September 2009

Economic Hit Man

"Bekenntnisse eines Economic Hit Man" ist ein absolutes Hammerbuch! Ein Augenöffner, der den Leser ins Grübeln bringt. Eine Erzählung, die bisher Unbekanntes aufdeckt und bisher verdeckte Konflikte in einem neuen Licht erscheinen läßt. Ein Bericht über all das, was die Welt im Hintergrund bewegt. In nur wenigen Tagen habe ich den Inhalt dieses Buch aufgesaugt und beim Lesen immer wieder entsetzt den Kopf geschüttelt.

Es ist erschreckend, wie gerade in unserer heutigen Zeit die Großzahl der Menschen in den Industrienationen mit Hilfe von Propaganda für dumm verkauft werden. An einigen Beispielen aus der heutigen Zeit verdeutlicht der Autor, mit welch haarsträubenden Argumenten sich Kriege "zufriedenstellend" begründen lassen. Humanitäre Argumente sind dabei generell nur ein Vorwand.

Dieses Buch möchte ich mit großem Nachdruck weiterempfehlen. Es ist einfach zu lesen, die Kapitel sind kurz gehalten und die Fakten und Zahlen sind so schockierend, dass man das Buch nur ungern aus der Hand legt.

Sonntag, 30. August 2009

Der Richter

Wieder geht es um viel Geld. Nur ist diesmal weder klar, woher das viele Geld stammt, noch wem es zusteht. Auch bei diesem Buch sind Neid und Gier die Hauptmotive der Romanfiguren.

Meiner Meinung nach ist "Der Richter" das schwächste der drei John Grisham Bücher, die ich in jüngerer Vergangenheit gelesen habe. Es ist zwar spannend, doch für meinen Geschmack nicht spannend genug. Dass sich die Geschichte am Ende in eine völlig unerwartete Richtung dreht, ändert daran auch nicht mehr viel.

Sonntag, 23. August 2009

Die Schuld

In John Grisham's Bücher geht es oft um sehr viel Geld. So auch in diesem Fall. Wie weit Menschen gehen, und welche Schuld sie bereit sind auf sich zu nehmen, um sich ihren Traum vom großen Geld zu erfüllen, wird in diesem Buch gezeigt.

Die Geschichte ist gut geschrieben und es wird leicht nachvollziehbar und glaubhaft erläutert, welche Macht das Geld über einen Menschen haben kann.

Besonders gefallen hat mir, wie der Autor nach einer zunächst disaströsen Entwicklung, am Ende doch noch zu einem lehrreichen Schluß kommt, bei dem klar gestellt wird, dass Geld doch nicht das wichtigste im Leben ist.


Sonntag, 16. August 2009

Darwins Black Box

... ist ein recht anspruchvolles Buch. Aber da mir der Biounterricht in der Schule - speziell die Humanbiologieeinheit - sehr viel Spass gemacht hat, konnte ich den Ausführungen des Autors meist interessiert folgen.

Professor Michael J. Behe ist bekannt für seine überzeugende Beweisführung gegen die darwinistische Evolutionstheorie. An vielen zu Beginn einfachen, gegen Ende hin aber immer komplexer werdenden Beispielen zeigt er die Schwächen und oft übergangenen unbeantworteten Fragen der Evolutionstheorie Darwins auf.

Wie schon oben angemerkt, ist das Buch nicht einfach zu lesen. Immer wieder macht der Autor einen Abstecher in die Tiefen der Biochemie. Um seiner Argumentation zu folgen braucht man ausreichend Motivation und Konzentration. Als Nachttischlektüre ist das Buch also nicht zu empfehlen. Jedoch ist es für jeden, der sich ernsthaft mit der Entstehung und der Weiterentwicklung des Lebens beschäftigt, eine absolute Pflichtlektüre.

Sonntag, 9. August 2009

Das Testament

...ist ein sehr fesselndes Buch. Denn wer träumt nicht davon, im Testament eines völlig unbekannten Menschen mit einer großzügigen Summe bedacht zu werden? Wer von uns würde solch ein Überraschungserbe schon ausschlagen wollen?

John Grisham erzählt eine teils spannende, teils romantische Geschichte, und läßt dabei seinen christlichen Hintergrund immer wieder durchscheinen. Welche heeren Gründe stecken dahinter, dass die Milliardenerbin nichts mit dem vermeintlichen "Geldsegen" zu tun haben will?

Das Buch "Das Testament" habe ich vor ein paar Monaten gelesen, ich erinnere mich gerne daran zurück.

Sonntag, 2. August 2009

Du entkommst mir nicht!

Schon der Titel des Buches verspricht Spannung. Und zum größten Teil hält er auch, was er verspricht. Mary Higgins Clark schrieb diesen ungewöhnlichen Krimi im Jahr 2003 und ihre Erzählweise erinnert beim Lesen stark an die von Simon Beckett. Die Story selbst ist gut und spannend geschrieben, jedoch kommt Mary Higgins meist ohne blutrünstige Schilderungen aus.
Wer die Bücher von Simon Beckett mag, der liest auch dieses Buch gerne und innerhalb kürzester Zeit durch.

Sonntag, 26. Juli 2009

Skype bekommt Konkurrenz

...zumindest teilweise. Vor ein paar Wochen machte mich mein Arbeitskollege auf die VoIPRaider Software aufmerksam, mit deren Hilfe man angeblich zu unglaublich günstigen Konditionen weltweite Anrufe tätigen kann. Der erste Eindruck der Software war sehr gut, auf der VoIPRaider Homepage wird mit kostenlosen Anrufen ins Deutsche, Französische, Englische, Australische und US-Amerikanische Festnetz geworben. Ich hab' mich natürlich gleich gefragt, wo bei der Sache der Haken ist, und nach ein paar Tagen hab ich auch schon die ersten Probleme gefunden:

  1. Ähnlich wie bei allen deutschen Kreditinstituten, ködert auch VoiPRaider Neukunden mit Sonderkonditionen, die sich dann stillschweigend nach ein paar Wochen oder Monate in Wohlgefallen auflösen. Die freien Anrufe ins Festnetz gibt es natürlich nur für ein paar Tage, dann muß man seine Kreditkartennummer hinterlegen und sein Guthabenkonto aufladen. Nach kurzer Testphase waren alle meine Freiminuten aufgebraucht. Im Gegensatz dazu bietet Skype im 5-Euro Abo monatlich beliebig viele Freiminuten ins Deutsche Festnetz.

  2. Die VoIPRaider Software bietet die Möglichkeit, mittels weniger Mausklicks, alle Skype-Kontake zu importieren. Was jedoch beim Importieren nicht erwähnt wird, ist, dass automatisch allen Skype Kontakten eine VoIPRaider-Werbenachricht geschickt wird. Meiner Meinung nach eine äußerst unverschämte Taktik der VoIPRaider Programmierer. Diese Hinterlistigkeit hat mich äußerst skeptisch gemacht.

  3. VoIPRaider ist eine sehr einfache Software. Wer den Bedienkomfort von Skype gewohnt ist, wird mit VoIPRaider so seine Schwierigkeiten haben. VoIPRaider kann nur einzelne Audio-Verbindungen herstellen, nicht jedoch Konferenzschaltungen oder gar Videogespräche.




Den einzigen Vorteil von VoIPRaider gegenüber Skype sehe ich in den günstigen Gebühren für Anrufe in alle deutschen Mobilfunknetze: ganze 6,5 Cent pro Minute (incl. MwSt.). Da liegt Skype mit 20 Cent pro Minute beim Dreifachen. Deshalb benutze ich VoIPRaider ausschließlich für Verbindungen ins deutsche Mobilfunknetz. In allen anderen Disziplinen hat Skype klar die Nase vorn!

Sonntag, 19. Juli 2009

Obsession

...ist ein älteres Buch von Simon Beckett, das schon vor 12 Jahren erschien, aber im April diesen Jahres neu aufgelegt wurde. Offensichtlich versuchen die Verlage, den augenblicklichen Höhenflug von Simon Beckett's David Hunter Romanen zu nutzen, um auch ältere Romane bzw. Thriller des Autors an den Mann zu bringen.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf waren meine Erwartungen an "Obsession" eher gering. Der rote "Bestseller" Kleber auf dem Bucheinband war für mich eher ein billiger und viel zu offensichtlicher Marketingtrick.
Trotzdem, das Buch liest sich gut. Es ist bei weitem nicht so grausam und spannend wie die Abenteuer des David Hunter, jedoch muss ich gestehen, dass es mich so fesselte, dass ich in knapp 2 Tagen durch war. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!

Sonntag, 12. Juli 2009

Leichenblässe

...ist das neuste Buch von Simon Beckett. Kurz vor meiner Abreise Ende Mai ist es in Deutschland als gebundenes Buch erschienen. Natürlich habe ich es gleich bestellt, denn wiederum geht es um die Abendteuer des David Hunter.

Meine Erwartungen an das Buch waren extrem hoch, was vermutlich erklärt, dass sie nur größtenteils, jedoch nicht vollständig erfüllt wurden. Die beiden ersten Bücher über David Hunter habe ich als noch spannender in Erinnerung. Trotzdem, Simon Beckett's Erzählweise ist sehr fesselnd und nach nicht ganz drei Tagen war ich bereits durch das Buch durch. Wie bei den anderen beiden Büchern ist das Ende bis zur letzten Seite nicht vorhersehbar. Leichenblässe ist auf jeden Fall zu empfehlen! Im August erscheint das nächste Buch aud der David Hunter-Reihe. Ich kann es kaum erwarten.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 14


Das Warten auf den Azoren hat sich ausgezahlt, das Wetter auf der Strecke nach Gibraltar war überwiegend gut. Unsere Tanks sind leer, sobald sie wieder voll sind, geht es in ein paar Stunden weiter.

Dienstag, 23. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 13

Montag, 22. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 12

Sonntag, 21. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 11

Samstag, 20. Juni 2009

Das Hawaii Europas

Insgesamt hat mich die Landschaft der Azoren stark an Hawaii erinnert. Riesige Vulkankrater, deren teils steil, teils flach abfallenden Hänge mit saftig grüner Vegetation bedeckt sind. An den Stränden häufen sich riesige Lavafelsen, die von den heranbrausenden Ozeanwogen kugelrund geschliffen werden.



Das Wasser ist tiefblau und man kann stundenlang am Strand sitzen und zuschauen, wie die Wellen an den Felsen zerschellen. Eine Auswahl der Fotos der letzten Tage auf den Azoren habe ich unter folgendem Link online gestellt:

Proffurthi's Fotos auf Picasaweb

Nostalgieschwimmen

Weil die Meerwassertemperatur seit unserer Abfahrt von 26 auf 18 Grad gesunken ist, hab ich eher wenig Lust im Salzwasser zu schwimmen. Zwar hat man im Salzwasser mehr Auftrieb und kommt schneller voran, doch fehlt bei solch eisigen Temperaturen einfach der Spass bei der Sache.



Deshalb gings ein paar Stunden nach unserer Ankunft direkt ins nächst beste Hallenbad. "Nächst beste" hört sich etwas irreführend an - es ist das einzige auf der ganzen Insel. Die Atmosphäre in den Duschen und den Umkleiden glich eher der in einem Operationssaal: Mintgrüne Kacheln und ein komischer Geruch nach Infektionsmitteln. Es war wirklich eine lustige Erfahrung und wir fühlten uns mehrere Jahrzehnte zurückversetzt. Im Gegensatz zu den mitteleuropäischen Schwimmbädern besteht hier auf den Azoren immer noch Badekappenpflicht. Wer keine hat, dem wird kostenlos eine bereitgestellt. Wir waren angenehm überrascht, dass wir g`scheite Kappen gekriegt haben und nicht etwa die "blauen Mülltüten", die es bei uns früher in den Schwimmbädern zum Ausleihen gab.

Freitag, 19. Juni 2009

Freeport to Gibraltar - Tag 10

Wie angekündigt kamen wir heute gegen Mittagszeit auf den Azoren an. Die Azoren sind vulkanischen Ursprungs und die Strände sind dementsprechend aus schwarzem Sand, genau wie auf Hawaii.



Wir haben auf der Insel Faial in der Hafenstadt Horta Unterschlupf gefunden. Alle öffentlichen Anlagen sind mit viel Liebe zum Detail angelegt. Vom Stil der Gebäude und der Sraßen fühlt man sich mehrere Jahrzehnte zurückversetzt.



Auf der Nachbarinsel ragt ein erloschener Vulken bis in über 2300m Höhe über die Wolken. Tagsüber sieht man den Gipfel nicht, erst Abends wenn sich die Wolken verziehen, kommt er vollständig zum Vorschein.



Es steht noch nicht genau fest, wie lange wir hier bleiben werden. Vermutlich noch 3 Tage - ursprünglich waren zwar nur 24 Stunden geplant, aber das Wetter westlich von Portugal wird gerade immer schlechter.



Wir sind alle sehr froh, ein paar Tage lang wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Die Stimmung ist dementsprechen ausgelassen und nach Feierabend bleibt kaum jemand an Bord - die Wachhabenden eben.


[links: Annabelle, mitte: ich, rechts: Warlito]


[links: DeWet, mitte: ich, rechts: Charlie]

Als besonderes Hightlight gingen wir heute alle gemeinsam zum Abendessen aus. Das Restaurant war ein etwas anderes. Jeder Gast erhält dort einen eigenen heißen Stein vor sich auf den Tisch, auf dem er sein eigenes Essen nach Lust und Laune zubereiten kann. Nur meine südafrikanischen Kollegen beschwerten sich. Sie hatten den Einwand, dass das Kochen in Afrika immer noch die Aufgabe des Koches sei, dafür werde er ja schließlich bezahlt!



Zum heißen Stein bekam jeder einen Teller voll roher Stücke Tunfisch, Schwertfisch, Flunder, Huhn, Schwein, Rind, Garnelen und Muscheln. Mich fasziniert nach wie vor, wie Garnelen beim Braten ihre graue Farbe in ein leuchtendes rot-orange verwandeln.



Nach dem ersten Abend am Festland waren wieder alle vom Kabinenfieber geheilt. Ich bin sehr dankbar, dass auf der bisherigen Überfahrt sämtliche elektronischen Systeme einwandfrei funktionierten, und wir nicht ausschließlich auf Sextant und Magnetkompass angewiesen waren.